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Zwei reformierte Kirchgemeinden im Alpenbogen begegnen sich


Samedner zu Gast im Wallis

Auf Einladung der Evangelischen Kirchgemeinde Visp der Evangelisch-Reformierten Kirche des Wallis (ERKW) machte sich eine Delegation der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Oberengadin im Pfarramt Samedan am letzten August-Wochenende auf den Weg ins Wallis. Man unterstrich so die partnerschaftlichen Kontakte zwischen den beiden reformierten Kirchgemeinden im Alpenbogen, die von den beiden Pfarrern Michael Landwehr (Samedan) und Pfarrer Tillmann Luther (Visp) im 75 Jahr-Jubiläum des Glacier-Express 2005 angebahnt worden sind und auch nach dem Zusammenschluss der Kirchgemeinden im Oberengadin (01.01.2017) weiter gepflegt werden sollen.

Mit dem Zug ging es über die Glacier-Express-Route ging am Freitag zunächst nach Brig, wo der Stockalper-Schloss und der Rosengarten besichtigt wurden, bevor es weiter nach Visp ging. Allein die Reise durch herrliche Landschaften bei bestem Wetter, guten Gesprächen und mitgenommem Essen und Trinken war für Rolf Canal, Clara Gebhart, Michael Landwehr, Aita Pinggera und Meinrad Schlumpf ein Genuss, der schon Lust auf mehr machte. Nach der Begrüssung am Bahnhof durch Tillmann Luther, einem kleinen Stadtrundgang und dem Besuch der Visper Kirche begegnete man sich – mit dabei Erika Bischoff (Kirchgemeindepräsidentin), Anita Ebner (Kirchgemeinderätin), Christoph Gysel (stellvertr. Tourismusdirektor Saastal, Buchautor und Kolumnist, Tourismuspfarrer für das Oberwallis) und die beiden Pfarrer – im Gemeindesaal neben der Kirche zu einem ersten intensiven Austausch zu kirchgemeindlichen Themen bei einem feinen Abendessen und Walliser-Wein. Dabei galt es, voneinander zu lernen, aufeinander zu hören, Nöte und Sorgen zu teilen, sich gegenseitig zu ermutigen und diverse Themenfelder wie Gottesdienste, Jugend-, Familien- und Seniorenarbeit, Kirche und Tourismus, Armeeseelsorge, Verwaltung und Finanzen, Umgang mit Kasualien, Gebäude und Liegenschaften, usw. zu erörtern. Die u.a. durch den Glacier-Express miteinander verbundenen, durch ihre Umgebung touristisch geprägten, in der Fläche und durch zahlreiche Ortschaften aufgestellte Kirchgemeinden entdeckten dabei wiederum viel Gemeinsames, aber auch dezidiert Unterschiedliches, was sich z.B. an der einerseits mit etwa gleichen Anteilen evangelisch-reformierter und römisch-katholischer Bevölkerung im Oberengadin und andererseits klar evangelischer Diaspora-Situation im eher katholischen Wallis in Visp festmachen lässt. Auch war der Zusammenschluss der acht Kirchgemeinden im Oberengadin ein bestimmendes Thema, der günstige Rahmenbedingungen für eine hohe Attraktivität der Dienstleistungen in den vier Kernaufgaben der Kirche (Gemeinschaft, Verkündigung, Bildung und Seelsorge) schafft, die Effizienz der personellen, finanziellen und baulichen Ressourcen steigert und die notwendige Flexibilität in der Struktur und den Prozessen sichert, um sich den wandelnden gesellschaftlichen Bedürfnissen anpassen zu können. Im Rahmen einer neuen Vison von Kirche im Wallis sind das vielleicht auch dort mögliche Aspekte, die zum Weiterdenken und Adaptieren inspirieren können.

Am Samstag ging es dann nach einem familiären Früstück, vorzüglich angerichtet von Annette Luther, in Luther’s Pfarrwohnung mit der Bahn in das ebenso kirchgemeindlich zu Visp gehörende, weltbekannte Zermatt am Matterhorn. Mit den Zermatt Bergbahnen ging es bei eher bedecktem Wetter ins Matterhorn Glacier Paradise auf das 3883m hohe Klein Matterhorn, wo man auf dem Aussichtsplateau das wunderbarer 360 Grad Panorama tatsächlich über den Wolken vom Breithorn-Massiv über Mont Blanc und Matterhorn bis zur Mischabel-Gruppe inmitten der 29 Viertausender der Alpen, die Eisgrotte, das Sommerskigebiet zwischen den Wolkendecken auch hin und wieder Talblicke nach Italien und der Schweiz genoss. Nach einem Zwischenstopp auf dem Trockenen Steg und der Besichtigung der Baustelle der neuen 3S Bahn ging es hinunter ins Dorf. Dort erwartete die Delegation aus Samedan neben dem Dorfrundgang vor allem zwei aussergewöhnliche Begegnungen mit einem Zermatter Urgestein Beat H. Perren, dem Gründer der Air Zermatt, und dem katholischen Pfarrer Stefan Roth, mit denen man intensive Austausche zu Themen wie Kirche und Tourismus, Kultur und Politik, Gesellschaft und Leben im Alpenraum nachhaltig pflegen konnte.

Am Abend verschob man sich dann in das ebenso zur Visper Kirchgemeinde gehörende Saas Fee. Dort konnte man bei einem feinen Menu im Sunstar Boutiquen Hotel Beau Site so richtig nach Herzenslust schlemmen und nächtigen. Man teilte nicht nur das Abendessen, sondern auch die biblische Botschaft, die neben der Geselligkeit in den Gesprächen immer wieder durchdrang.

Am Sonntag nach einem gemütlichen Frühstück im Hotel feierte man an einem herrlichen Sommertag bei stahlbauem Himmel und Sonnenschein zusammen mit der Gemeinde in Saas Fee einen Gottesdienst in der vom Zerfall bedrohten evangelischen Kirche, der von Pfarrer Tillmann Luther in der für ihn typisch freien Weise unter Einebzug der Gäste gestalt wurde. Das anschliessende Apéro im nahe Cafe führte zu weiteren Kontakten mit anderen Kirchgemeindemitgliedern und Feriengästen aus Deutschland und den Niederlanden. Nach einem Rundgang durch Saas Fee mit herrlichen Ausblicken auf das Dorf, die Bergwelt und den immer noch inposant auf das Dorf niederstürzenden Feegletscher ging es auf die Längfluh in 2869m hinauf, einem fantastischen Aussichtspunkt mitten in den Gletschermassen, die gleichermassen vom Abschmelzen betdroht sind. Beeindruckende Ausblicke auf den Allalin, den Alphubel und die Mischabel-Gruppe nun von der anderen Seite als von Zermatt aus begeisterte die Gruppe inmitten der 4000er Berggipfel und ihrer Gletscherwelt. Bei der Mittelstation Spielboden in 2484m steuerte Pfarrer Christoph Gysel sehr viel Hintergründiges über die Entwicklung im Saastal in historischer und gegenwärtiger Perspektive bei einer zünftigen Mittagsmahlzeit bei. Nachdem man den Talboden wieder erreicht hatte, stand der Fortgang des Rundgangs durch den Ort u.a. mit der Besichtigung der katholischen Kirche und dem Denkmal von Pfarrer Josef Imseng, dem Begründer des Tourismus und des Skifahrens im Saastal, auf dem Programm, bevor die Samedner wieder den Zug besteigen mussten, um über die Strecke Lötschbergbasistunnel-Bern-Zürich-Chur zurück ins Engadin zu fahren und den Wallisern von Herzen „Auf ein Wiedersehen im Oberengadin, adieu und merci vielmal“ sagten.

Von Pfarrer Michael Landwehr

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